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APP – Nachrichten


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Trinken nicht vergessen!

Zuwenig Trinken in der Sommerzeit kann fatale Folgen haben!


Wussten Sie, dass die Konzentrationsfähigkeit der Nieren im Alter sinkt und die dadurch erhöhte
Wasserabgabe nur durch Trinken ausgeglichen werden kann?
Wasser ist ein Hauptbestandteil unseres Körpers und erfüllt wichtige Funktionen, z. B. als
Transportmittel im Blut und bei der Temperaturregulation. Der Wasserbedarf ist beispielsweise bei hohen Temperaturen im Sommer und bei trockener Heizungsluft erhöht, da der Körper vermehrt schwitzt und Wasser verliert. Daher empfehlen wir Ihnen, pro Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter zu trinken, um einer Austrocknung vorzubeugen. Doch oft greifen Senioren erst zum Wasserglas, wenn sie Durst haben. Im Grunde ist es dann aber schon zu spät, denn Durst ist ein Zeichen dafür, dass bereits ein Flüssigkeitsdefizit vorliegt. Daher sollten Sie folgende Tipps beachten, damit Ihr Körper gerade in den heißen Sommermonaten nicht austrocknet.

Diese 4 Tipps sollen Ihnen helfen, ausreichend zu trinken:

1. Stellen Sie sich morgens 1 bis 2 Mineralwasserflaschen und eine Kanne Früchtetee bereit und
     trinken Sie diese über den Tag verteilt aus.
2. Obst und Gemüse wie Melonen, Äpfel, Birnen, Tomaten, Gurken, Zucchini oder Blattsalat
     liefern ebenfalls viel Flüssigkeit, daher sollten Sie diese verstärkt in Ihren Speiseplan
     aufnehmen.
3. Stellen Sie sich jeweils ein gefülltes Wasserglas an Ihre gewohnten Sitzplätze (Wohnzimmer,
     Küche usw.).
4. Bitten Sie Ihre Angehörigen, dass sie Sie bei jedem Besuch zum Trinken auffordern.
    Diese Getränke sind besonders geeignet:
    ◗ Wasser (pur)
    ◗ Obst- oder Gemüsesäfte (verdünnt mit Wasser)
    ◗ Früchte- oder Kräutertees

Hinweis: Ein besonders hoher Flüssigkeitsbedarf besteht bei Durchfallerkrankungen und starkem Schwitzen wie z. B. im Hochsommer. Wenn Sie quellende Abführmittel – wie Weizenkleie und Leinsamenkörner – einnehmen, sollten Sie mehr als 1,5 Liter pro Tag trinken – anderenfalls kann es zu Verstopfung führen.

(Quelle: pdl.konkret Ausgabe 12+13/08)
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Demenzerkrankte

Verbesserung der Situation durch die Pflegereform!

Höhe der Leistung für Demenzerkrankte orientiert sich an den Kriterien der Begutachtungs- richtlinien Bislang erhalten Demenzerkrankte zusätzlich maximal 460 Euro pro Jahr, wenn sie mindestens in Pflegestufe I eingestuft sind.
Viele Demenzkranke gehen durch diese Regelung leer aus, denn sie erfüllen nicht die
Anforderungen der Pflegestufe. Zum 1. Juli 2008 wird nicht nur der Kreis der Berechtigten erweitert, sondern die Zusatzzahlungen erhöhen sich auf 1.200 bzw. 2.400 Euro pro Jahr. Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz haben zukünftig unabhängig von der Pflegestufe Anspruch auf diese Leistungen aus der Pflegeversicherung.
Ob ein erheblicher, allgemeiner Betreuungsaufwand vorliegt, wird anhand des Kriterienkataloges der Begutachtungsrichtlinie für die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung bestimmt. Darin sind 13 Kriterien wie
"Unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereichs",
"Verkennen oder Verursachen von gefährdenden Situationen" oder
"Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation" in zwei Bereichen zusammengefasst.
"Aus diesem Kriterienkatalog müssen zwei Aspekte aus unterschiedlichen Bereichen erfüllt sein, um Anspruch auf 100 Euro monatlich zu haben", sagte Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). "Sind es drei Aspekte, allerdings nur bestimmte, liegt ein erhöhter Betreuungsbedarf vor und es gibt 200 Euro pro Monat.
Bei Menschen mit einer diagnostizierten Demenz ist die Chance groß, dass sie monatlich 100 Euro bekommen. Alle, die bereits die 460 Euro im Jahr erhalten, bekommen die 1.200 Euro pro Jahr automatisch. Für den erhöhten Betrag müssen aber auch sie einen Antrag stellen. Wir gehen davon aus, dass 50 Prozent aller Demenzkranken die zweite Stufe erhalten."
Die Begutachtungsrichtlinie kann unter www.vincentz.net kostenfrei heruntergeladen werden:
http://www.vincentz.net/download/Begutachtungsrichtlinien_2006.pdf

(Quelle: CAREkonkret Nr. 24, vom 13.6.2008, Rubrik: Ambulante Dienste)

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Erhöhung der Geldleistung

Die monatlichen Sätze für ambulante Sachleistungen und Pflegegeld werden seit 1. Juli 2008 schrittweise angehoben.

Ambulante Sachleistungen

Pflegestufe bisher € 2008 2010 2012
Stufe I 384,00 420,00 440,00 450,00
Stufe II 921,00 980,00 1.040,00 1.100,00
Stufe III* 1.432,00 1.470,00 1.510,00 1.550,00

*Die Stufe III für Härtefälle im ambulanten Bereich in Höhe von 1.918,00 Euro monatlich bleibt unberührt.

Pflegegeld
Pflegestufe bisher € 2008 2010 2012
Stufe I 205,00 215,00 225,00 235,00
Stufe II 410,00 420,00 430,00 440,00
Stufe III 665,00 675,00 685,00 700,00

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